Mozartkugeltorte [Blogging under the Mistletoe]

Anfang Oktober war ich mit meiner Familie in Wien und was soll ich sagen: I fell in love with Mozartkugeln.

Nicht nur, dass es die da auch an jeder Ecke zu kaufen gibt, die schmecken auch alle komplett anders! Jeder Fabrikant hat anscheinend eine komplett andere Vorstellung davon, wie viel Marzipan, wie viel Nougat und wie viel Pistazie in solch eine Schokoladenkugel gehört. Meine Antwort: Viel. Von allem. Und genau deshalb gibt es jetzt hier eine Mozartkugeltorte, die es in sich hat. Besorgt also schon mal eine Horde lieber Menschen, die mit euch diese Leckerei genießen dürfen.

Mein (zumindest virtueller) Besuch sind übrigens die lieben Blogger, mit denen ich dieses Jahr wieder bei „Blogging under the Mistletoe“ mache. Das ist ein Adventskalender auf Social Media (KLICK) bei dem ganz talentierte Menschlein weihnachtliche Rezepte, Gewinnspiele oder auch DIY posten und so die Vorweihnachtszeit noch schöner machen. Ich habe mir den heutigen 18. Dezember zugesichert und hoffe, dass euch mein Teil dieses tollen Adventskalenders gut gefällt.

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Grundsätzlich ist die Torte nicht schwer zu machen – sie braucht allerdings ein wenig Zeit. Sowohl die Nougatganache für außen, als auch die Pistaziencreme nimmt so einige Zeit in Anspruch. Letztere deshalb, weil ich absolut zu geizig bin, bereits geschälte oder gar gehackte Pistazien zu kaufen. Da soll ich für 25g ganze 4 Euro bezahlen! Äh…Nein?!

Also hab ich mir einen guten Film angemacht, mir die ungesalzenen Pistazien geschnappt und alle nach und nach aus ihren Schalen geholt. Und nebenbei habe ich noch knapp 20€ gespart. Wenn das mal kein fuchsiger Einfall war 🙂

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Als Basis für den Kuchen habe ich einen Schokoladenbisquit gewählt, der fast schon eine Gelinggarantie hat – sofern man sich ans Rezept hält. Die Pistaziencreme wurde aus Sahne und klein gehexelten Pistazienkernen zusammen gerührt und das Marzipan mit ein wenig Milch angereichert. Angereichert ist dabei ein guter Punkt, denn ich bezweifle, dass ich jemals eine noch bösere Torte für die Figur als diese hier gemacht habe.

Aber hey! Es ist Weihnachten, zu dieser Zeit hat man eh immer Besuch und sich ein kleines Mini-Stück davon zu gönnen bringt einfach richtig viel Party auf die Zunge!

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Und was gibt es abschließend zu sagen? Mozart hatte einen guten Geschmack. Obwohl ich ehrlicherweise nicht mal weiß, ob es schon Mozartkugeln zu seiner Lebzeit gab?! Wikipedia wird’s wissen. Mir schmeckt diese Torte in jedem Fall richtig gut, meinen Kollegen auch und selbst meine kritische Muddi sagt „kann man essen“ dazu. Welch eine Auszeichnung!

Und so lasse ich euch mit diesem guten Stück alleine und wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Schaut euch auch unbedingt den Adventskalender-Post von FashionLeaderAndKitchenHero (waren gestern dran: KLICK) und von FrischVerliebt (ist morgen dran: KLICK) an. Lohnt sich, lohnt sich, lohnt sich!

butmt2016

 


MOZARTKUGELTORTE

Ø26cm Springform | 8 Std 30 Min


ZUTATEN
Schokobiskuit:

6 Eier, 200g Zucker, 80g Mehl, 80g Speisestärke, 40g Backkakao, 2TL Backpulver, Prise Salz

Nougatganache:

500g schnittfesten Nougat, 100g Zartbitterschokolade, 400ml Sahne

Pistaziencreme:

90g Pistazienkerne geröstet&ungesalzen, 400ml Sahne, 30g Zucker, Prise Salz, ggf. grüne und gelbe Lebensmittelpaste

Marzipancreme:

400g Marzipanrohmasse, 100ml Milch

Dekoration:

200g Zartbitterkuvertüre, 10g Pistazienkerne geröstet&ungesalzen, 8 Mozartkugeln

SO GEHT´S

1. Für die Nougatganache das schnittfeste Nougat zusammen mit der Sahne und der klein gehackten Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen und vollständig schmelzen lassen. Gut verrühren und in eine Schüssel füllen. Für mindestens 7 Stunden im Kühlschrank kalt stellen

2. Ofen auf 160°C vorheizen

3. Für den Schokobiskuit Eier trennen und sowohl das Eigelb, als auch das Eiweiß behalten. Eigelb in einer großen Schüssel mit dem Zucker ca. 5 Minuten schaumig rühren. Eiweiß in einer weiteren Schüssel steif schlagen und vorsichtig unter das Eigelb-Gemisch unterheben (nicht zu sehr rühren!). Mehl zusammen mit Speisestärke, Backkakao, Backpulver und Salz in einer weiteren Schüssel gut vermischen, nach und nach in das Ei-Gemisch sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben. Ø26cm Springform mit Backpapier auslegen und Teig hinein geben. Im Ofen für ca. 30-35 Minuten backen

4. Für die Pistaziencreme die Pistazienkerne entweder klein hacken oder (noch besser) in einem Hexler zu feinem Pulver verarbeiten. Sahne zusammen mit Zucker und der Prise Salz steif schlagen und die Pistazienkerne untermischen. Nach Belieben für eine intensivere Farbe noch ein paar Tropfen grüne und gelbe Lebensmittelfarbe hinzugeben – dabei erst mit wenigen Tropfen anfangen und bei Bedarf langsam steigern

5. Für die Marzipancreme die Marzipanrohmasse in kleine Stückchen reißen und zusammen mit der Milch vorsichtig pürrieren bzw. in einem Küchenhexler zu einer feinen Paste verarbeiten

6. Biskuit aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Sobald dies geschehen ist, den Kuchen zweimal horizontal teilen, sodass 3 Böden entstehen

7. Den ersten Boden auf ein z.B. großes Brett geben und einen Tortenring eng um ihn herum legen. Marzipancreme auf den Boden geben und gleichmäßig verteilen. Nougatganache aus dem Kühlschrank nehmen, gut mit einem Handrührgerät aufschlagen und ca. die Hälfte der Creme auf die Marzipanschicht geben. Ebenfalls gut verteilen. Den zweiten Boden auf die Nougatschicht legen und darauf die Pistaziencreme folgen lassen. Anschließend alles mit dem letzten Boden abdecken und die Torte für ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen

8. Nach der Kühlzeit die Torte mit Hilfe eines großen Messers vorsichtig vom Tortenring lösen und einmal drum herum glatt streichen. Mit aufgeschlagener Nougatganache einschmieren und alles mit der geschmolzenen Kuvertüre begießen. Klein gehackte Pistazienkerne in der Mitte verteilen, Mozartkugeln platzieren und mit vielen, lieben Menschen genießen

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Mozartkugeltorte
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